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1 bis 3 Kinder pro 1000 Geburten kommen mit einem Hördefekt zur Welt, praktisch immer ist er die Folge einer Schädigung des Innenohres. In den meisten Spitälern wird bei Neugeborenen eine Screening-Untersuchung des Gehörs durchgeführt. Dabei wird dem schlafenden Säugling eine kleine Sonde ins Ohr geführt, die einen Klicklaut von sich gibt. Ist das Gehör intakt, löst dieser Laut im Innenohr auf den äusseren Haarzellen Schwingungen aus, die von einem Rezeptor in der Sonde wahrgenommen werden (otoakustische Emissionen, OAE).
Ist das Ergebnis negativ, wird der Vorgang am anderen Ohr wiederholt, denn für die Entwicklung der Sprachfähigkeit reicht ein Ohr aus. Wenn der Test immer noch nicht positiv ist, wird er nach einem Tag und, wenn nötig, nach einem Monat nochmals durchgeführt.
Ist eine Schwerhörigkeit mittels OAE Screening ermittelt worden, oder vermutet der Kinderarzt eine Hörbehinderung, ist eine weitere Untersuchung notwendig. Neben der Untersuchung durch einen Facharzt kommen weitere objektive Hörmessverfahren dazu, um das Ausmass der Hörstörung zu eruieren.
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