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Die Hörstörungen sind in zwei Hauptgruppen aufgeteilt:
a) Schallleitungsschwerhörigkeit
Es handelt sich um eine Schädigung, Deformierung oder Erkrankung im Bereich des äusseren und mittleren Ohrs. Missbildungen, Verletzungen oder chronische Erkrankungen können oft operativ behoben werden. Mittelohrentzündungen können auch medikamentös behandelt werden oder heilen spontan aus.
Das Hören ist dabei quantitativ beeinträchtigt, das heisst, man hört alle Frequenzen, aber gedämpft und/oder leiser. Nur in wenigen Fällen werden bei Schallleitungsstörungen Hörgeräte angepasst.
b) Schallempfindungsschwerhörigkeit
Der Defekt liegt im Innenohr, in der Cochlea selber. Die Härchen sind teilweise oder vollständig defekt. Sie können den Hörnerv nicht ausreichend reizen, um ihm elektrische Impulse weiterzuleiten. Diese Art Schwerhörigkeit kann erworben und/oder gelegentlich erblich bedingt sein. Die Entstehungsursachen können auch vor, während oder nach der Geburt auftreten, z.B. Medikamenteneinnahme bzw. Infektionskrankheiten der Mutter während der Schwangerschaft, Sauerstoffmangel bei der Geburt, Durchblutungsstörungen, Lärmschädigungen oder Meningitis nach der Geburt.
Die Höreindrücke sind quantitativ und qualitativ beeinträchtigt, das heisst, man hört leiser und anders.
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