Die Abbildung zeigt die Form eines normalsichtigen Augapfels. Das Auge funktioniert wie eine Fotokamera: Hornhaut und die Linse bilden das Objektiv, die Netzhaut mit ihren Sehzellen (Zapfen für das Tagessehen und Stäbchen für das Nachtsehen) den Bildempfänger. Der Glaskörper mit seiner transparenten, gelartigen Konsistenz füllt 2/3 des Augapfels aus und ermöglicht dadurch eine gute optische Abbildung.
In der Netzhaut befindet sich die Makula, der Ort des deutlichsten Sehvermögens. Fällt sie aus, wird es fast unmöglich, z.B. eine Zeitung in normaler Schriftgrösse zu lesen. Über den Sehnerv gelangen die von der Netzhaut verarbeiteten Lichtreize ins Gehirn.
Die mittlere Schicht der Augapfelwand ist die Aderhaut. Sie besteht vorwiegend aus Gefässen und sorgt für die Ernährung der äusseren Netzhaut. Die weisse Lederhaut sorgt für die Stabilität des Augenapfels.
Der Augapfel im Querschnitt

| 1 |
Hornhaut |
4 |
Netzhaut |
7 |
Sehnervenkopf |
| 2 |
Linse |
5 |
Makula |
8 |
Aderhaut |
| 3 |
Glaskörper |
6 |
Sehnerv |
9 |
Lederhaut |
|