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Email ist ein zusammengesetztes Wort aus „electronic“ und „mail“. Die wortwörtliche Übersetzung dafür ist „elektronische Post“, doch in der deutschen Sprache hat sich das Wort „Email“ eindeutig durchgesetzt.
Email ist ein seit ca. Mitte 1990er Jahre sehr beliebtes Kommunikationsmittel. Es erlaubt Textnachrichten von theoretisch beliebiger Länge zu übermitteln. Man kann auch Bilder, Tondateien und sogar Videodateien an Emails anhängen; man kann praktisch alle digitale Formate mitsenden. Die Grösse eines Emails ist lediglich durch zwei Faktoren limitiert. Zum einen ist häufig die Versandgrösse durch den Emailanbieter des Senders limitiert. Oft liegt die Grenze bei etwa 10 MB, es kann aber auch weniger sein. Zum anderen begrenzen auch die Mailboxen der Empfänger die empfangbaren Grössen der Emails. Auch hier ist die Grösse von dem benutzten Anbieter abhängig. Will man sichergehen, dass das Email beim Empfänger ankommt, sollte das Email nicht grösser als ca. 5 MB sein.
Emails sind unter Gehörlosen vor allem dann beliebt, wenn es darum geht, rasche und längere, verbindlichere Nachrichten zu übermitteln als etwa Nachrichten, die über Instant Messengers oder SMS übermittelt werden. Emails sind rascher zu versenden und einfacher zu handhaben als etwa der Fax; dies hat den Siegeszug des Emails gegenüber dem Fax beschert, nicht zuletzt, weil man dem Email auch ein eingescanntes Bild hinzufügen kann, die oft von besserer Qualität sind als die der Faxe.
Ganz ausgerottet ist der Fax jedoch noch nicht: Es gibt immer noch Fälle, bei denen der Fax einfacher und rascher zu handhaben ist als ein Email. Beispielsweise, wenn kein Scanner vorhanden ist oder aber weil man nur kurz zum Beispiel ein Formular faxen möchte, ohne den Umweg über den Scanner erst machen zu müssen und allenfalls die Datei für das Email in eine vernünftige Grösse von maximal ca. 3MB verkleinern zu müssen.
Wichtig bei der Auswahl eines Emailanbieters ist, dass sie über eine vernünftige Mailboxgrösse und Antispamfilter verfügen. Manche Anbieter bieten sogar an, die Emails mit einem Antivirenscanner auf Viren zu prüfen, oft ist dieser Dienst jedoch kostenpflichtig.
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